Ausstattung – Teil 4 – Assistenten

Im vierten Teil der Ausstattungsserie stehen zwei Features auf dem Programm, die man nur bei genauerem Hinsehen erkennen kann und die in meinen Augen das Fahrerlebnis deutlich verbessern.

Vorfeldausleuchtung dank PDLS+

Bei diesem Ausstattungsmerkmal bin ich nach der Devise gegangen: „man gönnt sich ja sonst auch alles!“ Die LED Lampen inklusive Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS+) kosten exakt doppelt so viel wie die Bi-Xenon Scheinwerfer mit schwarzem Interieur. Neben besserer Ausleuchtung bieten sie zwei zusätzliche interessante Funktionen. Sicher war, dass ich Scheinwerfer wollte, die den Namen auch verdienen und keine besseren Kerzen hinter Specksteinen sind. Der Unterschied ist frappierend und ich musste erst durch einen sehr guten Freund auf die Ursache aufmerksam gemacht werden. Vorher habe ich mich nur über die Funzeln vorne in meinem Auto aufgeregt. Mit den LED Scheinwerfern hoffe ich unempfindliche Lampen zu haben, die einer Vorfeldausleuchtung gleichkommen. Dazu kommen die beiden Funktionen:

  • Fernlichtassistent
  • Kreuzungslicht
mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de
PDLS+ mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de

Der Fernlichtassistent ist den meisten ein Begriff aus Fahrzeugen anderer Hersteller. Mit ihm kann ich auf der Landstraße das Fernlicht eingeschaltet lassen und bei einem entgegenkommenden Fahrzeug wird der Assistent das Licht so anpassen, dass der andere Fahrer nicht geblendet wird. Ich finde diese Funktion deswegen so angenehm, weil ich dann nicht selber dauernd das Fernlicht an- und ausschalten muss. Zugegeben, es ist keine immense Erleichterung deretwegen man ein Vermögen ausgeben würde, aber wenn es bei den Scheinwerfern dabei ist, nimmt man es gerne mit. Zumal gemäß Porsche sich der Assistent selber abschaltet, wenn man in eine Ortschaft einfährt. Ich bin gespannt und werde berichten.

Das Kreuzungslicht finde ich eine spannende Sache, denn sobald sich der Wagen mit geringer Geschwindigkeit einer Kreuzung nähert – so Porsche – schaltet der Wagen automatisch eine zusätzliche Beleuchtung für die seitlichen Frontpartien ein. Das ist in meinen Augen gerade an zwei Stellen sehr sinnvoll. Zum einen ist unser Hof recht eng und es stehen mehrere andere Autos an verschiedenen Ecken. Gerade beim Rangieren hilft da die Ausleuchtung der Seiten immens.

Andererseits sollte es helfen, beim nächtlichen Abbiegen nach rechts den Bordstein besser zu erspähen. Das schont die Reifen und die Felgen ungemein. Auch hier werde ich berichten, ob und wie das Kreuzungslicht meine Erwartungen erfüllt.

Halb und halb – Porsche Entry & Drive

Ich habe das Entry & Drive in meine Konfiguration genommen, obwohl es für mich an einer kleinen Stelle etwas komfortabler hätte ausfallen können. Doch der Reihe nach. Beginnen wir mit der Entry-Komponente.

Ich mag es, wenn ich an mein Auto komme und nur den Türgriff umfassen muss, um zu entriegeln. Die Variante mit den Tasten am Schlüssel ist eher die Ausnahme und das Aufschließen mit dem Schlüssel direkt ist nicht mehr zeitgemäß. Porsche hat das erkannt und so ist das Aufschließen schon nur noch als Notmaßnahme möglich. Das Öffnen des Wagens geht auch wie von mir gewünscht nur mittels anfassen und betätigen des Türgriffs. Einmal eingestiegen, kommt die Drive-Komponente ins Spiel und mit ihr die kleine Stelle, die ich mir anders gewünscht hätte.

Was finde ich vor? An der Stelle, an der normalerweise der Schlüssel eingesteckt wird, ist ein „Blindschlüssel“, mit dem ich den Motor starten kann. … Moment! Also ich brauche meinen Schlüssel nicht zu benutzen, weil an dessen Wirkungsstätte ein Blindstopfen sitzt, den ich aber genauso benutze, als wäre es ein Zündschlüssel? Hmm, naja, hier hätte ich mir lieber etwas in der Manier eines Start-Stopp-Knopfes gewünscht, wie er in zahlreichen anderen Marken mittlerweile Einzug gefunden hat.

Ich werde berichten, ob der Blindschlüssel künstlich wirkt oder im Taumel der Euphorie untergeht.

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