Ausstattung – Teil 5 – Federung, Assistenten

Im fünften Teil der Miniserie zur Ausstattung möchte ich zwei für mich sehr wichtige Features aufzeigen. Eines ist für mich die endlich richtige Umsetzung eines schon länger auf dem Markt vorhandenen Features und das andere erhöht bei einem Wagen dieser Größe das Sicherheitsgefühl beim Rangieren.

Luftgepolstert durch die Lande

Optional für den Cayenne ist eine Luftfederung erhältlich, die das serienmäßige Stahlfahrwerk ersetzt und den Wagen in verschiedene Höhen und damit Komfortzonen bringt. Warum ich das für ein wichtiges Merkmal halte? Ich hole zur Erläuterung ein wenig aus.

Ich hatte als einen früheren Wagen einen Ford Probe – das letzte Modelljahr mit Turbolader. Der Wagen bot – für amerikanische Wagen damals durchaus typisch – eine Einstellung für die Federung an. Von Komfort bis Sport. In der Realität war das eher eine Einstellung von schwammig bis normal und ich ließ den Wagen meist auf normal stehen, denn der Unterschied schien mir nicht im Federweg zu liegen – war damals bestimmt mit einer Stahlfederung auch noch nicht möglich – sondern in den Nachschwingungen. In den späteren Wagen hatte ich dann teilweise auch nochmal eine solche Einstellmöglichkeit, doch keine war für mich zufriedenstellend, denn alle schienen nur die Härte zu verändern. Was ich ja aber tue, wenn ich die Federung verstelle ist dem Auto zu sagen: „Kit, ich möchte jetzt entspannt fahren und möglichst wenig von irgendwelchen Bodenwellen spüren und ruhig etwas mehr Federweg haben“ oder eben „Kit, ich möchte jetzt sportlich fahren, mit meinem A***h kurz über der Fahrbahn schweben und jede Veränderung des Untergrunds spüren.“ Diese zwei Einstellungen sind mit den mir bisher bekannten Fahrzeugen nicht möglich gewesen.

mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de
Höhenniveau des Cayenne mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de

Im Porsche scheint das zu gehen, denn hier wird das gesamte Fahrzeugniveau und damit auch der Federweg verändert, was für mich eine echte Einstellungsoption ist. In dem nebenstehenden Bild sind die verschiedenen Niveaus der Federung inklusive dem Ladeniveau abgebildet. Das heißt auch, ich verändere mein Fahrzeug im Äußeren und nicht nur in der Federung, wenn ich ein bestimmtes Programm einstelle und somit eine bestimmte Fahrweise vorhabe. Dies geht soweit ich weiß allerdings nur bei der Luftfederung und daher wurde sie Bestandteil meiner Konfiguration.

Federung und Offroad Einstellungen mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de
Federung und Offroad Einstellungen mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de

Vollen Durchblick dank Rundum-Blick

Nachdem ich die Auswahlmöglichkeit gesehen habe, war für mich klar, dass dieses Feature in meiner Konfiguration landen wird. Warum? Die mittlerweile zum Standard gehörenden Warntöne sind schon in der Grundausstattung enthalten, die Ausbauvariante stellt ein stilisiertes Auto im Display dar und zeigt Hindernisse mit Balken oder Körpern an. Das ist zwar ganz nett, hatte ich aber auch schon und daher weiß ich, dass es besser geht. Blieb die Frage, ob eine Rückfahrkamera reicht oder der Surround View besser zu mir passt. Der Aufpreis ist deutlich – auch wenn wir ja gesagt haben, dass wir auf der grünen Wiese planen – doch die Bilder sprechen eine deutliche Sprache. Der Surround View verbindet das Bild von vier Kameras – eine in jedem Außenspiegel, eine im Heck und eine im Kühlergrill – zu einem Rundumbild, welches aus der Vogelperspektive auf dem Display dargestellt wird. Diese Rundumsicht ist wie gemacht für den Cayenne. Denn der Wagen ist riesig von Innen und mit diesem Schiff in die kleinen Parklücken zu kommen oder auf engstem Raum zu manövrieren ist ein Kunststück. Dieses Kunststück ist aus meiner Sicht angenehmer mit dem Surround View, da Hindernisse an allen Fahrzeugseiten dargestellt und somit vom Fahrer erkannt werden können.

Zu erkennen ist diese Feature übrigens an kleinen Details wie der Kamera in der Frontpartie – über dem eventuell vorhandenen Radarsensor des Abstandsregeltempostat – und an kleinen Auswüchsen an der Unterseite der Außenspiegel, in denen die Kameras installiert sind.

Wenn ich richtig weiß, dann ist durch die hintere Kamera quasi auch eine Rückfahrkamera als Bild möglich und ich werde später ein paar Bilder von den beiden Varianten – Surround View und Rückfahrkamera – in einem Beitrag aufzeigen.

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