Ausstattung – Teil 7 – Sprache

Im heutigen Teil der Ausstattungsserie dreht sich alles um Sprache im Auto. Ich weiß nicht, ob sich jeder so darüber aufregt wie ich, aber ich glaube jeder hat folgendes Bild schon einmal gesehen.

Arme Besitzer teurer Autos

Du fährst auf der Autobahn und hast vor Dir ein teures Auto mit einem Fahrer, der entweder betrunken oder nicht in der Lage ist, eine Geschwindigkeit mit seinem Auto zu halten. Du setzt an zum Überholen und ziehst vorbei. Ein flüchtiger Blick zeigt, dass der Fahrer mit seinem Handy am Ohr in ein Telefongespräch vertieft ist. Ich will gar nicht darüber diskutieren, dass telefonieren mit dem Handy während der Fahrt nicht erlaubt ist. Mir geht es um Folgendes:

Da hat jemand Geld für ein teures Auto – und dabei reden wir von 100.000 Euro und mehr – und hat keine 250 Euro für eine Freisprecheinrichtung oder Handyvorbereitung? Wir arm ist das denn? Ich höre die ersten Zweifler: „Ja, aber vielleicht hat er den Wagen gebraucht gekauft!“ Das macht den Fehler nur noch schlimmer, denn dann gab es eine Person, die es schon nicht in die Konfiguration genommen und eine weitere, die dieses Auto gekauft und noch nicht einmal mehr eine Freisprecheinrichtung nachgerüstet hat!

Ich fahre sehr gerne und relativ viel Auto und es kommt immer mal wieder vor, dass ich während der Fahrt ein Telefonat führen muss. Da war es für mich sonnenklar, dass ich mindestens eine Freisprecheinrichtung haben möchte. Ich bin dann noch aus Bequemlichkeit und zur Schonung der Batterie des Mobiltelefons einen Schritt weiter gegangen und habe das Telefonmodul integriert, bei dem eine SIM-Karte im Auto eingesetzt wird.

Worauf ich allerdings gespannt bin, ist die Sprachqualität. Ich hatte in verschiedenen Audi-Modellen bereits gute Erfahrungen von der Qualität auf meiner Seite, allerdings geteiltes Feedback über die Qualität beim anderen Teilnehmer. Bei einem Telefonat mit einem sehr guten Freund vor kurzem, habe ich sehr über die Qualität der Anlage im BMW gestaunt! Es klang überhaupt nicht, als ob er im Auto unterwegs sei: keine Nebengeräusche, nichts! Ich werde berichten, was Porsche hier zu bieten hat.

Sprich mit mir

 

Ein weiteres Feature, das ich bereits in mehreren Fahrzeugen in unterschiedlicher Güte hatte ist die Sprachsteuerung. Ich liebe es, wenn ich ins Auto einsteige, losfahre und nebenbei etwas per Sprache ins Navigationsgerät eingeben kann. Wenn ich weiß, in welche Richtung ich losfahren muss, kann ich mir diese Zeit sparen. Und damit meine ich nicht: Zeit ist Geld. Vielmehr ist mir die Standzeit zu schade 🙂

Bahnbrechend ist, wie gut die Spracherkennung mittlerweile geworden ist. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen es Software für die PCs gab, die man erst mit viel Geduld anlernen musste, bevor sie einigermaßen gescheit Kommandos entgegennahm. Wenn ich mich dann an Audi erinnere, bei der sogar Dialekte sehr häufig korrekt erkannt wurden, ist das schon eine starke Entwicklung. Im Jeep hingegen ist die Sprachsteuerung von der Erkennung zwar ganz gut, doch die Menüführung ist etwas unglücklich gelöst. Hier muss eine neue Adresse in drei Teilen – die bei entsprechender Einstellung alle vom Eingeber bestätigt werden müssen – angesagt werden. Dazu müssen die Hausnummern in einzelnen Ziffern gesprochen werden. Das ist sehr zeitintensiv und nicht wirklich benutzerfreundlich. Ich bin gespannt, wie Porsche dies gelöst hat und werde berichten.

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