Fahr-Erfahrungen

Es ist einen Monat still gewesen um meinen Blog. Das lag teilweise an einer höheren berufsbedingten Reisebelastung und teilweise an widersprüchlichen Erfahrungen. Daher muss ich meinen vorherigen Beitrag teilweise korrigieren, allerdings habe ich noch kein Muster gefunden … doch beginnen wir von vorne.

Er lädt, er lädt nicht …

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass auch im „normalen“ Hybrid-Modus der Akku oberhalb der 20%-Grenze geladen wird. Wann, erschließt sich mir allerdings noch nicht genau. Folgende Beobachtungen habe ich bisher gemacht:

Der Porsche lädt häufig, wenn die Drehzahl bzw. die Effizienzanzeige im oberen Teil des grünen Bereiches ist und der Motor keine übermäßigen Steigungen absolvieren muss. Allerdings habe ich auch schon beobachtet, dass bei genau diesen Gegebenheiten, in der Ebene, der Akku nicht geladen wurde. Ob es mit dem aktuellen Ladeniveau der Batterie zu tun hat, weiß ich nicht. Ich werde wohl Porsche einmal anschreiben, vielleicht kann mir dort jemand ein Muster aufzeigen bzw. die Bedingungen nennen, unter denen der Wagen lädt.

Die zweite Beobachtung war urspünglich, dass bei einer Energieeffizienz oberhalb des grünen Bereiches keine Ladung der Batterie erfolgte. Doch auch hier habe ich mittlerweile Ausnahmen erlebt, bei denen auch an Steigungen und 40% Leistung der Akku geladen wurde.

Verbrauch – ein deutlicher Sprung nach oben

In Punkto Verbrauch ist der Wagen mittlerweile bei knappen 8,3 Liter pro 100 Kilometer angelangt. Diesen Wert verdanke ich einer längeren Tour nach Österreich, auf der naturgemäß der Akku nicht lange den Verbrauch im Zaum halten konnte und auf dessen Rückfahrt ich höhere Geschwindigkeiten gefahren bin. In Zahlen heißt das:

  • die Strecke war insgesamt ca. 1.800 Kilometer,
    • ca. 420 km an Tag 1 in moderater Geschwindigkeit – Geschwindigkeitsbegrenzung + 10 km/h, Höchstgeschwindigkeit 140 km/h
    • ca. 470 km an Tag 2, analog zum ersten Tag
    • ca. 900 km an Tag 3, Geschwindigkeitsbegrenzung + 10 km/h, Höchstgeschwindigkeit 210 km/h, weiter Strecken in Deutschland mit 170-190 km/h

Vor allem während der letztgenannten Fahrt ging der Durchschnittsverbrauch von vorher 7,5 auf 8,3 Liter pro 100 Kilometer hoch. Wir sprechen also von 10% der bis dato Fahrleistung, die den Durchschnittsverbrauch um 10% erhöht hat.

Insgesamt bin ich mit dem Verbrauch allerdings immernoch voll zufrieden.

Andacht

Heute ist der Tag der Tage. Der Tag an dem für mich ein Traum in Erfüllung geht. Um 8.30 Uhr sind wir in Zuffenhausen und holen Iggy ab. Ich werde morgen berichten, wie der Tag verlaufen ist (Ablauf).

Was kann oder soll man an diesem Tag sagen oder schreiben? 15 Wochen Wartezeit von der Bestellung bis zur Abholung sind ins Land gezogen – über 50 Artikel sind verfasst und online. Teilweise verging die Zeit rasend schnell, teilweise in gefühlten Sekunden, teilweise blieb die Zeit stehen. Jetzt ist das Warten vorbei. Die Wahrnehmung konzentriert sich auf einen Moment, ein Objekt. Ich glaube, den Moment der Andacht, den ich im Artikel über die Werksführung angesprochen hatte, werde ich genießen und auskosten. Es gibt diese Momente im Leben, in denen man sich einen lange geträumten Traum erfüllt oder etwas verwirklicht, woran man lange gearbeitet hat. Genau in diesen Momenten heißt es für mich innehalten und mit allen Sinnen wahrnehmen und diese Eindrücke abspeichern. Es ist ein Teil von dem, was uns zu Menschen macht. Egal, ob es ein Auto ist oder ein selbst gebautes Ruderboot, eine Modelleisenbahn oder was auch immer es sein mag, an dem das Herzblut hängt. Es ist in diesem Moment das Universum und alles andere ist weg. Die Freude, etwas abgeschlossen zu haben, das Endergebnis seiner Arbeit zu sehen oder eben wenn der Traum Realität wird und dann vor mir steht. Besondere Momente eben.

Es ist auch der Punkt, an dem Vorstellungen, theoretische Gedankenkonstrukte und Überlegungen langsam, aber unaufhörlich Erfahrungen weichen. Jetzt wird sich zeigen, ob all die Gedanken etwas in der Realität taugen. Ob all die Vorfreude auf bestimmte Dinge wie beispielsweise Features des Autos sich bewahrheitet bzw. halten, was ich mir von ihnen erhoffe.

Ich werde in einem künftigen Artikel diesen Moment und die Heimfahrt noch einmal Revue passieren und somit Dich teilhaben lassen. Ab jetzt entschleunige ich diesen Blog – die Frequenz der Beiträge – und ändere den Inhalt zu den Erfahrungsberichten. Ab jetzt heißt es: Reality Check!

Perfektionismus

Ein Traumwagen heißt so, weil derjenige sich in seinem Traum diesen Wagen genauso vorgestellt hat. Soweit so gut, kann man dann also einen Traumwagen noch verbessern?

Da geht noch was

Es ist ein Traum, der Realität wird, doch jeder Traum kann in der Realität auf seine Grenzen treffen. Ein erfundenes, skurriles Beispiel. Ich habe schon immer von Flügeln an meinem Auto geträumt – habe ich nicht – und mit meinem neuen Auto habe ich diesen Traum endlich erfüllt – werde ich nicht. Jetzt merke ich, dass ich durch diese Flügel dauernd an irgendwelchen Dingen hängenbleibe beim Fahren. War es mein Traum? Ja. Kann man diesen Traum verbessern? Mit Sicherheit.

Somit ist eine Quelle für Verbesserungen dort, wo sich der Traum in der Realität nicht als nützlich erweisen kann. Eine weitere Quelle ist die Weiterentwicklung von den Träumen. Insofern sind Träume wie Ziele. Ein Hochsprungathlet hat als Kind vielleicht den Traum, 2,35 Meter zu überspringen. Dann wird er älter und erreicht diesen Traum. Dann hat er entweder den nächsten Traum oder er wird seinen Traum anpassen, denn jetzt möchte er vielleicht 2,40 Meter überspringen.

Ähnlich ist es beim Auto in meinen Augen, mit einer Einschränkung. Es geht mir nicht darum, dass beim Erreichen des Traumwagens ein neues Auto mein neuer Traumwagen wird. Ich finde interessanter, ob und wenn ja welche Dinge an meinem Traumwagen noch verbessert werden können.

Natürlich gibt es bestimmte Dinge, die ich mir in einem Auto im allgemeinen besser vorstellen kann – das erfüllt derzeit aber noch kein Auto, weil die Technik noch nicht soweit ist oder ich der einzige bin, der so etwas haben wollen würde … Beispielsweise kann ich im Porsche mit den Schalt-Paddles die Gänge wechseln, doch warum kann ich nicht auch die Einstellung der Automatik am Lenkrad vornehmen. Warum muss ich überhaupt eine Einstellung wählen? Wenn ich den Wagen starte, mich angeschnallt habe, das Lenkrad umfasse und auf das Gaspedal drücke, will ich losfahren. Wenn ich die Bremse drücke bis zum Stillstand, den Sicherheitsgurt löse und die Tür öffne, will ich den Wagen parken. Das sind generelle Dinge, die derzeit noch kein Auto kann.

Details

Gibt es etwas, dass ich an dem Cayenne ändern wollen würde? Vor ein paar Jahren konnte man in den Autos den Vordersitz in der Längsposition (nach vorne und hinten) nur auf einer Schiene in verschiedenen vorgegebenen Positionen verstellen – der Sitz musste einrasten. Die Rückbank war starr. Heute sind wir soweit, dass in vielen Autos die Vordersitzt stufenlos elektrisch verstellbar sind und die Rückbank hat die Schiene bekommen. Hier könnte doch auch durchaus eine elektrische Verstellung realisiert werden.

Eine Schnittstelle, die es derzeit schon besser gibt und die ich mir beim Porsche noch besser wünschen würde, ist die Verbindung zwischen Mobiltelefon und Fahrzeug. Ich hatte in einem vorherigen Artikel über Porsche Car Connect App berichtet, doch damit kann ich nur eine Auswahl an fahrzeugspezifischen Funktionen bedienen. BMW beispielsweise hat eine Verbindung, über die ich Navigationsziele direkt an das Auto übergeben kann und nach dem Einsteigen zeigt mir das Navigationssystem direkt die Daten und beginnt die Route.

Auch das Head-Up-Display im BMW habe ich kürzlich bestaunen dürfen und sehe es – nach einem ersten Blick – als sehr sinnvolle Ergänzung. Ich habe direkt meine Geschwindigkeit und das eventuell vorhandene Tempolimit im Blick und muss nur noch gelegentlich auf die Instrumente unter dem Armaturenbrett schauen. Ich sehe ohnehin den großen Bildschirm in der Mitte als wenig sinnvoll. Fahrer und Beifahrer müssen zur Seite blicken, gerade beim Touchscreen ist die Bedienung teilweise auch mit Verrenkungen verbunden. BMW, Audi, Mercedes, Porsche und andere machen doch schon den ersten Schritt: Im Display zwischen den Tachometern und Drehzahlmessern kann ich mir das Navigationsbild anzeigen lassen. Ich brauche den großen Bildschirm in der Mitte nicht mehr. Vor allem in Verbindung mit dem Head-Up-Display.

Ich schätze, es gibt noch weitere Dinge und ich bin mir absolut bewusst, dass die meisten Dinge ein „Jammern auf hohem Niveau“ darstellen. Wir reden ja in diesem Beitrag auch von Perfektionismus. 🙂

Dauertests in diesem Blog

Wie schon in meinem vorherigen Beitrag erwähnt, wird dieser Blog sich nun in Richtung Erfahrungsbericht entwickeln und die Theorie und Erwartungen hinter sich lassen. Jetzt geht es darum, wie sehr das Auto diese Erwartungen erfüllen oder übererfüllen kann.

Medienzuwachs

Ich werde in künftigen Beiträgen bestimmte Details beleuchten und auf deren Vor- und Nachteile im Alltagsgebrauch testen. Hierbei werde ich nach Möglichkeit sowohl den täglichen Arbeitsweg, kurze Trips am Wochenende sowie die Erfahrung aus Urlauben einfließen lassen, um ein möglichst komplettes Bild zu zeichnen. Für diese Beiträge werde ich neben eigenen Fotos teilweise auch Videos erstellen und hier zur Verfügung stellen, so dass Du genau sehen kannst, was ich meine. Diese Videos werde ich auch nutzen, um die wiederkehrenden Themen über die Zeitspanne näher zu beleuchten:

  • Spritverbrauch
  • E-Reichweite
  • e-Tankstellen Erfahrung (Suche, Tankvorgang, etc)
  • Kosten für e-Tanken an der eigenen Zapfsäule

Mindermengen

Spritverbrauch ist bei einem Hybrid-Fahrzeug immer eines der Top-Themen und ich möchte es mit meinen Erfahrungen hier darstellen. Die Automobilhersteller geben bei der Werksangabe zum Verbrauch immer den typischen Disclaimer-Text an: „der tatsächliche Benzinverbrauch kann aufgrund der gefahrenen Strecken und Begebenheiten variieren“ oder ähnlich. Ich werde aufzeigen, auf welchen Strecken, teilweise mit welchem Höhenprofil und welchen Geschwindigkeiten ich welche Verbräuche erzielt habe. Du kannst diese Daten zum Vergleich mit Deinem eigenen Hybrid oder Nicht-Hybrid nehmen oder damit Deine eigene Kauf- oder Nichtkaufentscheidung untermauern, das überlasse ich Dir. Von mir bekommst Du Zahlen aus dem wahren Leben und aus dem normalen Fahrverhalten.

Das schließt Zahlen beim Einfahren in den unterschiedlichen Etappen ein – die ersten 1.000 Kilometer, 3.000 Kilometer. Nach meiner bisherigen Erfahrung gibt es dann nochmal so zwischen 20.000 und 40.000 Kilometern eine weitere spürbare Reduktion und auch die werde ich dokumentieren.

Elektrische Schwankungen

Der elektrische Antrieb unterliegt nach diversen Quellen einer erheblichen Schwankung mit den Jahreszeiten – Winter = wenig Kilometer; Sommer = mehr Kilometer. Ich werde hier darstellen, wie sich diese Schwankungen auf meinen Strecken auswirken, wie hoch sie sind und unter welchen Bedingungen. Hierzu zählt auch die mögliche Diskrepanz zwischen angezeigter und tatsächlicher Reichweite – hier hatte ich während der Probefahrt ein angenehmes Erlebnis, in dem 7 Kilometer e-Reichweite angezeigt wurden und ich 9 Kilometer elektrisch gefahren bin.

Wichtig und auch nirgends zu finden ist auch der Verbrauch des Verbrennermotors im e-Charging Modus. Ich möchte zeigen, um wieviel der Verbrauch ansteigt, auch wenn das kein exakter Wert sein wird, aber hier ist eine Näherung besser als gar keine Vorstellung von der Verbrauchserhöhung.

Tanken mal anders

Ebenfalls für Umsteiger sehr interessant wird das Dauerthema e-Tankstellen sein, denn ich kann mir derzeit noch nicht vorstellen, wie es sein wird, wenn ich künftig an meinen Ankunftsorten nach kostenlosen e-Tankstellen Ausschau halte. Wie gut ist die Infrastruktur ausgebaut, wie einfach ist sie zu bedienen? Aber auch kleine Punkte möchte ich aufzeigen, etwa wie häufig sind in der Praxis die aufgesuchten e-Tankstellen von Verbrennern zugeparkt oder defekt oder sonstwie blockiert. Auch die Frage der Vorbereitung der Reiseroute mit der Suche nach e-Tankstellen lasse ich mit einfließen. Damit hast Du ein deutlicheres Bild dessen, was Dir als Umsteiger gegebenenfalls auch bevorsteht oder worauf Du Dich einstellen solltest.

Solar sei Dank

Die meiste Zeit werde ich zumindest mein Auto zu Hause mit Strom betanken, daher möchte ich Dir auch aufzeigen, wie viel Strom der Wagen im Monat zu sich nimmt und was das für Kosten verursacht. Vielleicht zeigt sich dabei, dass der Stromverbrauch so hoch ist, dass er einem Spritverbrauch von 15 Liter und mehr auf 100 Kilometer entspricht. Wenn Du dann den Strom bezahlen musst und nicht über die eigene Solaranlage gewinnst, dann ist künftig ein Diesel eventuell doch sinnvoller. Die Solaranlage ist zwar bei uns in der Planung, wird aber erst später in diesem oder am Anfang des kommenden Jahres realisiert, daher muss ich im ersten Moment den Strom kaufen. Ich möchte nach dem Umstieg auf Solar auch zeigen, welche Anlagengröße eine Tankfüllung benötigt und auch hier wie sich die Ausbeute der Anlage über das Jahr gestaltet. Auch hier wird die Sonne im Sommer – durch die längere Dauer, nicht etwas durch das Mehr an Wärme – mehr Energie liefern als im Winter. Das bedeutet, dass ich im Winter ziemlich sicher Strom dazukaufen muss.

Das sind die Dauerthemen, die immer mal wieder als Beiträge erscheinen werden und Dir wertvolle Informationen liefern können.

Warum ein SUV?

Warum eigentlich ein SUV und keine Limousine? Wer die Beiträge verfolgt hat, der hat vielleicht bereits den Artikel zu meinem Streckenprofil als KUTTANG-Fahrer gelesen. Hier hatte ich bereits einen Grundstein gelegt.

Über was sprechen wir eigentlich?

Die Wahl des Fahrzeugtyps – Sportwagen, Limousine, Van, SUV, Geländewagen – ist, wie viele andere Wahlmöglichkeiten, eine mit mehreren verschachtelten Facetten. Was für ein Typ Mensch ich bin? Welche Strecken fahre ich? Bin ich ein rationaler denkender und handelnder Mensch und fahre täglich 10 Kilometer zur Arbeit, bin aber sonst ohne Auto unterwegs, dann werde ich eher einen Kompakt- oder vielleicht sogar einen Kleinwagen nehmen. Wohne ich in der Stadt, nutze für den Arbeitsweg das Fahrrad und somit das Auto nur für Einkäufe oder zum Besuch von Freunden, dann wird die Wahl eventuell ähnlich ausfallen. Jemand der häufig lange Strecken fährt – Vertreter, Sales-Mitarbeiter oder auch einige Berater – mögen vielleicht mehr den Komfort einer Limousine. Nehmen wir einen stylischen Marketing-Manager, der vielleicht noch sehr extrovertiert ist und eine Neigung zu schnellen Autos hat, dann ist der Sportwagen quasi unausweichlich. Insofern ist für jede Kombination von Mensch und persönlichem Hintergrund die Wahl des eigenen Autos auch extrem individuell.

Wie sieht es bei mir aus?

Ich habe in den zurückliegenden Jahren meine Fahrweise deutlich beruhigt. Schnell bin ich nur noch selten unterwegs und dann auch nicht, um neue Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen, sondern vielmehr weil die leere Autobahn eine höhere Reisegeschwindigkeit zulässt. Mittlerweile habe ich auch verschiedenste Fahrzeugtypen gefahren – von Kleinwagen über Sportwagen, Limousinen bis hin zu Geländewagen – und prinzipiell ist mir keiner davon zuwider. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich gerne nach oben oder zumindest auf gleicher Ebene einsteige. Nicht nur, weil ich älter werde, sondern auch weil ich es super komfortabel finde. Bei meinen Besuchen in verschiedenen Porsche Zentren habe ich mich unter anderem in einen Panamera gesetzt und in einen 911’er sowie einen Cayman „gelegt“. Das Gefühl, so nah an der Straße zu sein ist sicherlich bei sportlicher Fahrweise ein Hochgenuss, doch bei 600 Kilometer Wegstrecke wird mir das irgendwann zu ungemütlich. Ja, sogar der Panamera war mir da schon zu niedrig und mit den angedeuteten Schalensitzen zu unbequem. Bei Porsche blieben mir somit nur noch Macan und Cayenne.

Natürlich finde ich auch andere Marken angenehm, wie beispielsweise Audi, doch hätte ich für meine Wunschkonfiguration im Q3 noch mindestens ein weiteres Jahr warten müssen. Audi packt hier alle technischen Neuerungen zunächst in den A3 und dann in den Q5 bevor es in den Q3 kommt. So wäre beispielsweise ein dynamischer Tempomat – der Abstandsregeltempostat bei Porsche – noch nicht möglich gewesen. Im Q5 schon, doch der Wagen gefällt mir von der Formgebung nicht mehr so gut. Leider wird diese Formgebung mit dem Q7 eher schlechter als besser, so dass auch der leider ausfiel.

Da ich kein großer BMW Fan bin, habe ich die Marke bei meiner Suche aussen vor gelassen. Das ist keine Disqualifizierung der Marke generell, es muss jeder selber wissen, welches Auto er oder sie schön findet und welche Innenausstattung gewünscht wird. Naja und wenn ich schonmal meinen Traumwagen konfigurieren kann, dann nehme ich lieber Porsche 🙂 Somit war ich wieder zurück bei Macan und Cayenne und hier schliesst sich der Kreis zu meinen vorherigen Artikeln. Im Cayenne kann ich all meine Strecken bequem und mit viel Komfort fahren und fühle mich rundum wohl.

Porsche Connect – auf der Höhe der Zeit?

Mittlerweile können viele Autos über das eigene Handy oder seit neuestem sogar die iUhr fernbedient werden. Porsche hat hierfür die Porsche Connect App für Smartphone und Uhr. Ist das Gesamtpaket auf der Höhe der Zeit?

Leistungsumfang

Hinter dem Porsche Car Connect stehen drei Kategorien, die Remote Services, das Vehicle Tracking System und die E-Mobility Services. In der ersten Gruppe sind die von anderen Herstellern bekannten Funktionen enthalten. So kann per App der Status der Türen, des Kofferraums und des Panorama Dach überprüft und der Wagen aus der Ferne ver- und entriegelt werden. Für all diejenigen, die sich nicht merken können, wo sie ihr Auto abgestellt haben, gibt es eine GPS Ortungsmöglichkeit mit Karte, um zusammenführen, was zusammen gehört. Wer sein Fahrzeug vor einem Outlet Center auf einem riesigen Parkplatz abgestellt hat, kann zur Freude aller Umstehenden auch das Licht aufblenden lassen – weniger sinnvoll im Tageslicht – oder die Hupe betätigen – ein klares Zeichen, dass man sich nicht einmal mehr die Position des eigenen Fahrzeugs merken konnte.

Porsche Connect App mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de
Porsche Car Connect

Daneben sind aber auch noch nützliche Funktionen für den Notfall enthalten. So kann bei einer Panne oder einem Unfall automatisch ein Notruf abgesetzt werden, bei dem der Standort mitgesendet wird. Beim Kauf eines Porsche ist das erste halbe Jahr dieser Services kostenlos, anschließend wird ein Abo fällig, das mit knapp 250 Euro pro Jahr zu Buche schlägt. Wer möchte, kann dieses Paket auch mit seiner Apple Smart Watch bedienen und die Informationen am Handgelenk überprüfen.

Vehicle Tracking – eine gute Idee

Die zweite Kategorie dreht sich um die Sicherheit des eigenen Porsche und ich hatte in einem früheren Artikel bereits etwas darüber gesprochen. Die Idee und die Umsetzung ist in meinen Augen klasse. Bei verschiedenen Ereignissen wird ein stiller Alarm an eine Zentrale, die 24 Stunden besetzt ist, versendet und die versuchen den Halter zu kontaktieren. Hier wird geklärt, ob es sich um einen falschen Alarm handelt oder nicht. Die Ereignisse umfassen die Alarmanlage, den Bewegungssensor – was ich mir spannend vorstelle, wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird – und weitere Sensoren. Zunächst bekommt der Besitzer eine SMS bzw. eine Nachricht auf die App, so dass er gegebenenfalls sein Fahrzeug in einen so genannten Spezialmodus setzen kann. Hier ist beispielsweise der Transportmodus, bei dem der Bewegungssensor deaktiviert wird – gerade bei Reisen mit Autozügen extrem wichtig. Im Fall einer Fahrzeugentwendung kann automatisch oder manuell eine entsprechende Meldung abgesetzt werden und der Service stellt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden das Fahrzeug sicher. Für diesen Service gibt es eine spezielle DriverCard, mit der das Auto den Fahrer erkennt und keinen Alarm auslöst. Nachteil daran ist, dass man diese Karte besser nicht vergisst oder verliert … Für diesen Service muss zudem in der Konfiguration ein Baustein hinzugefügt werden. Nach dem Kauf ist auch dieser Service für 6 Monate kostenfrei und danach per Jahresabo für 290 Euro zu buchen. Auch wenn es auf der Seite heißt, dass dieses Verfahren bei den Versicherungen anerkannt ist, bedeutet das nicht, dass die Beiträge sinken. Schade! Hier habe ich noch keine Angaben gesehen, ob das auch per Smart Watch gesteuert werden kann.

Hybrid-Services

mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
E-Mobility Services

In der letzten Kategorie sind die für mich relevanten und in meinen Augen sinnvollsten Services. Die E-Mobility Services. Hier bekomme ich Informationen zum Ladestand des Fahrzeugs angezeigt und – zugegebenermaßen weniger interessant – Angaben zum E-Daten der letztgefahrenen Strecken. Gerade der Ladestand ist angenehm zu wissen, wenn ich den Wagen zum Laden an einer öffentlichen Säule abgestellt habe, wir kurz einkaufen oder essen waren und kurz vor der Rückkehr zum Fahrzeug stehen. Schön finde ich, dass ich über die App auch den Ladetimer und die Standklimatisierung programmieren kann. Dankenswerterweise sind die E-Services für 5 Jahre kostenlos und anschließend per Jahresabo mit 145 Euro auch die günstigste Kategorie. Auch diese Kategorie kann per Smart Watch gesteuert werden und ich muss ehrlich sagen, dass ich dies als sehr sinnvoll erachte – reicht allerdings zum jetzigen Zeitpunkt nicht als Kaufargument für mich. 🙂

mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
Programmierung des Ladetimer

Insgesamt kommt Porsche in meinen Augen dem Verlangen der Fahrer ähnlich wie die anderen Hersteller nach, ohne nennenswerte Extras zu liefern – ich wüsste allerdings selber auch nicht, welche das sein könnten. Die Integration der Smart Watch zeigt ein bisschen den Pioniergeist bei Porsche, denn damit sind der erste Hersteller gewesen. Negativ fällt mir der hohe Preis für die Services auf, hier vor allem der Preis für die Remote Services. Vehicle Tracking Services mit diesem Leistungsumfang zu bepreisen ist in meinen Augen noch in Ordnung, doch simple Fahrzeuginformationen und -steuerungen sollten in diesem Preissegment zu den Commodities zählen. Zumal dieser Bereich bei BMW für 3 Jahre kostenlos ist.

Einstellungssache – Teil 3 – Anzeige

Die Liste der Einstellungen ist noch nicht zu Ende und so zeige ich heute die Optionen zur Anzeige in der so genannten Multifunktionsanzeige und für die Sondertaste am Lenkrad.

Ein wahres Multitalent

Abstandsregeltempostat Anzeige mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de
Multifunktionsanzeige mit Anzeige der Einstellungen zum Abstandsregeltempostat

Im Cayenne Hybrid sind einige Dinge anders als in den restlichen Varianten des Models. So ist an der Stelle des Tachometers die Anzeige des Energiemanagers, also ob gerade Energie gewonnen oder zum Antrieb gebraucht wird, bzw. ob der Verbrennungsmotor zugeschaltet ist. Gleich bei allen Modellen ist der Drehzahlmesser sowie die Multifunktionsanzeige, rechts daneben. Hier können verschiedene Inhalte angezeigt werden und ich komme meinem Traum – das Menü selbst zusammenzustellen – etwas näher. Denn im Cayenne kann ich mir zumindest schonmal einen Screen des Menüs selber zusammenstellen.

Zur besseren Darstellung habe ich hier ein Bild aus der „Gut zu wissen“-App von Porsche eingestellt, anhand dessen ich gut verdeutlichen kann, was wo eingestellt werden kann.

mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Hier siehst Du sehr gut die Aufteilung, jedoch sind die Auswahlmöglichkeiten begrenzt bzw. nicht für alle Felder gleich. Beispielsweise kann für den oberen Statusbereich einer der folgenden Werte angezeigt werden:

  • Tempolimit
  • Sender/Titel
  • Restreichweite
  • Kompass
  • keine Anzeige
  • Kombination aus Tempolimit und Restreichweite

Letzteres ist in meinen Augen auch die für mich sinnvollste Einstellung, da hier automatisch umgeschaltet wird, sobald kein Tempolimit vorhanden ist. Damit sehe ich, wenn vorhanden, eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder eben die Restreichweite.

In den Feldern 1-4 kann der Fahrer aus den folgenden Punkten wählen:

 

  • Bordspannung
  • Öldruck
  • Öltemperatur
  • Kühlwassertemperatur
  • Restreichweite
  • Fahrzeit zum Zwischenziel
  • Ankunftszeit am Zwischenziel
  • Fahrzeit zum Ziel
  • Ankunftszeit am Ziel
  • Kompass
  • Höhe
  • Datum
  • Sender/Titel
  • Telefoninfo
  • keine Anzeige

Daran kannst Du sehen, dass die Auswahl begrenzt ist und einige interessante Felder fehlen, doch auf der anderen Seite sind diese fehlenden Informationen auf den bereits vorkonfigurierten Seiten des Menüs. Wir kommen dahin, dass jeder Fahrer sich sein Menü komplett zusammenstellen kann. Für einen generellen Überblick nutze ich die Zeitanzeigen zum Ziel – da ich meist kein Zwischenziel habe – sowie Höhe und den aktuellen Sender / Titel. Mit der Restreichweite im oberen Statusfeld habe ich alle Informationen auf einen Blick.

Gott sei Dank sind die Optionen im unteren Statusbereich überschaubar:

  • Uhrzeit
  • Temperatur
  • Zeit & Temperatur

Hier lässt sich streiten, ob jemand wirklich etwas anderes ausser dem letzten Punkt wählt.

Kurzwahltaste

Bereits im Audi hatte ich das zu diesem Zeitpunkt noch zweifelhafte Vergnügen, eine Taste am Lenkrad zu haben, die ich mir selber belegen konnte. Seinerzeit war es eine Auswahl von zwei oder drei Funktionen … Schaut man hier auf die Möglichkeiten im Porsche, hätte ich zumindest lieber drei oder vier dieser Knöpfe, weil einfach viele Dinge sinnvoll erscheinen. Ich erspare Dir die volle Liste, denn die ist wirklich lang – 21 Optionen. Nur eine kurze Kostprobe: Du kannst mit der Sondertaste Funktionen des PCM auswählen – wie das Umschalten der Audioquelle oder das Anzeigen der Karte oder das Ein- bzw. Ausschalten des Surround View – oder aber Fahrzeugfunktionen ausführen lassen – wie das Ein- oder Ausschalten der Start/Stopp-Automatik oder des Spurverlassenwarner – oder Du kannst so genannte Kombi-Funktionen nutzen – wie die Zeitnahme beim Chrono Paket oder das Adaptive Cruise Control Menü oder das Navi-Menü.

Ohne Witz, ich habe wirklich etwas länger darüber nachgedacht und letztlich fiel mir zum jetzigen Zeitpunkt nur die Funktion „Ein- und Ausschalten Surround View“ als nützlich und sinnvoll ein. Gerade in engen Passagen kann ich mir vorstellen, dass ich das Surround View zum besseren manövrieren nutze und über die Sondertaste hier einen schnelleren Zugriff habe als über die Taste im Dachhimmel. Ich werde berichten, ob eine andere Funktion nützlicher ist.

 

Was passiert nach der Auslieferung

Bald ist es soweit und ich kann meinen Cayenne abholen. Einige Leser haben sich vielleicht schon die Frage gestellt, was eigentlich passiert, wenn ich den Wagen abgeholt habe. Wie wird die Frequenz der Beiträge sein, wird es noch Artikel geben oder verstaubt dieser Blog anschließend wie so viele andere? Antworten gebe ich hier und heute.

Die hohe Schlagzahl wird verringert

Die Frequenz der Beiträge kann ich nicht mit sinnvollen Themen aufrechthalten und will ich auch gar nicht. Insofern werde ich nicht mehr jeden Tag einen Artikel schreiben, ich denke derzeit an einen Beitrag pro Woche. Allerdings wird dieser Beitrag dann auch etwas länger sein, als die üblichen 500 – 700 Wörter hier. Diese Länge war in meinen Augen ideal für die bisherige Art der Berichterstattung, in der hauptsächlich meine Gedanken zu einem Auto, dass ich erst noch bekomme, dokumentiert sind. Das bringt mich zum zweiten Punkt.

Shift in content

Mit dem Zündschlüssel in meiner Hand werde ich den Inhalt mehr auf die Erfahrungen in verschiedenen Aspekten eingehen. Also weg von Beschreibung, was ich denke und hin zu praktischen Erfahrungen im Alltag. Diese Beiträge werde ich dann auch deutlich mehr mit Bilder und Videos unterlegen, damit Du einen direkten Eindruck von dem hast, worüber ich schreibe. Hierbei werde ich verschiedene Themen behandeln wie zum Beispiel einzelne Funktionen des Fahrzeugs in der Praxis – beispielsweise Stärken und Schwächen des Abstandsregeltempostat. Das hat den Vorteil, dass Du dann im Video sehen kannst, wovon ich spreche und wie das Feature aussieht bzw. wie es sich auswirkt.

Dauerbrenner

Daneben wird es auch einige Dauerthemen geben – beispielweise den Verbrauch auf den von mir gefahrenen Strecken. Damit bekommst Du einen sehr guten Überblick, wie sich der tatsächliche Spritverbrauch darstellt – ob Du jetzt einen Cayenne S e-Hybrid kaufen wollen würdest oder vielleicht auch als Vergleich zu Deinem eigenen Hybrid. Denn eins ist klar: Der Verbrauch von 3,4 Liter auf 100 Kilometern ist wenn überhaupt, dann auf keinen Fall dauerhaft in der Realität zu erreichen. Auf der anderen Seite sind keine Hersteller-Verbrauchsangaben realistisch zu erreichen und daher liegt auch hier der Fokus auf: Aus der Praxis, für die Praxis.

Dauerbrenner dürfte auch die Erfahrung mit dem öffentlichen Stromtankstellennetz und den Ladezeiten sein oder die Streckenplanung und -optimierung für einen Hybrid. Solche Themen, die einen Hybrid-Fahrer konstant beschäftigen, werden in dieser Rubrik zu finden sein. Hierzu kommen in einem künftigen Beitrag noch etwas mehr Details.

Vergleich und Philosophie

Daneben werde ich sehen, dass ich mit Porsche sprechen kann und den ein oder anderen Wagen zur Probefahrt bekomme. Auf diese Weise kann ich Dir mehr Informationen im Vergleich zu anderen Porsche-Fahrzeugen geben. Wichtig hierbei für Dich ist, dass ich die Wagen in ihrer Alltags- und Strassentauglichkeit zum Cayenne vergleiche. Ich werde weder auf Rennstrecken fahren, noch Höchstgeschwindigkeiten hinterherjagen. Es geht immer um den Spaß am Autofahren und das, wofür wir das Auto meistens einsetzen: Den Weg zur Arbeit und zurück sowie kleinere Ausflüge – da ich zumindest im ersten Moment nicht davon ausgehe, dass Porsche mir ein Fahrzeug für eine ganze Woche mit 2.000 – 3.000 Kilometern zur Verfügung stellen wird.

Gerne gehe ich bei allen Bereichen auch auf Wünsche von Dir ein – sofern im Rahmen meiner dargestellten Philosophie. 🙂 Schreib Sie einfach als Kommentar an einen Artikel oder per Mail an mich.

Es wird also ein abwechslungsreicher Mix aus Themen und ich freue mich, wenn Du dabei bist.

Serviceintervalle im Vergleich

Auf dem langen Weg bis zur Kaufentscheidung für den Cayenne habe ich häufig gehört, dass die Services bei Porsche deutlich teurer seien, als bei anderen Marken. Grund genug, das Thema einmal theoretisch zu beleuchten.

Kosten kosten!

Kosten an sich sind zunächst neutral und werden erst teuer oder billig, wenn sie mit anderen Kosten verglichen werden. Der zweite wichtige Faktor ist die Frequenz, mit der diese Kosten auftreten. Ein teurer Service einmal im Jahr – sagen wir einmal für 1.000 Euro – kann geringer sein, als drei günstigere Services – für je 300 Euro – im gleichen Zeitraum. Ich werde diesen Faktor als erstes beleuchten, legt er doch den Grundstein für die weitere Betrachtung.

Der Jeep hat Serviceintervalle von 12.000 Kilometern, in denen er gewartet werden möchte, wobei immer eine große und eine kleine Inspektion im Wechsel vorgenommen werden. So wie es der ein oder andere aus alten Zeiten von Volkswagen noch kennt. Da ich ca. 30.000 – 35.000 Kilometer im Jahr fahre, bedeutet das mindestens zwei, fast sogar drei Services im Jahr.

Meine Frau fährt einen Mitsubishi, der alle 20.000 Kilometer überprüft werden möchte. Hier wären es also knapp 1,5 Serviceintervalle im Jahr bei meiner Fahrleistung. Nur das meine Frau deutlich weniger Kilometer fährt und mit einer Inspektion pro Jahr auskommt.

Der Audi, den ich vorher gefahren habe, hatte das gleiche Serviceintervall für Inspektionen wie der Porsche: alle 30.000 Kilometer. Bei meiner Fahrleistung also knapp einmal im Jahr.

Fremdbestimmt

Wenn wir also mal diese vier Marken betrachten, so können die Kosten für eine Inspektion beim Porsche 2,5 Mal so hoch sein, wie die des Jeeps und immerhin noch 1,5 Mal so hoch, wie beim Mitsubishi. Auch wenn Audi bereits fürstliche Entlohnung für Inspektionen aufruft, so dürfte er im Vergleich zum Porsche bei identischem Intervall sicherlich günstiger sein. Beim Jeep weiß ich nicht wirklich, ob die Kosten für den Porsche auf ein Jahr gerechnet nicht günstiger sind. Denn die Inspektionen kosten im Mittel auch gut und gerne 400-500 Euro, was bei 2,9 Serviceintervallen knappe 1.400 Euro Jahreskosten verursacht. Dann ist aber natürlich auch nichts kaputt gewesen, denn das würde extra kosten. Wenn wir jetzt beim Porsche unterstellen, dass im gefahrenen Zeitraum ebenfalls nichts kaputt gegangen ist, kann die Inspektion bis zu 1.400 Euro kosten. Das ist dann schon kaiserliche Entlohnung und auch wenn wir da eventuell rankommen werden, wird nach meiner Recherche der Betrag immer noch unterhalb dieser Schwelle liegen. Der Mitsubishi läuft außer Konkurrenz, denn die Kosten für Inspektionen sind vergleichsweise niedrig und daher wird dieser Wagen kostentechnisch nicht zu schlagen sein … zumindest nicht mit dem Porsche 🙂

Was bleibt also? Bei wahrscheinlich nahezu gleichen Kosten, fahre ich dann aber einen Hybrid und den auch noch mit deutlich mehr Ausstattung – die Qualität lassen wir an dieser Stelle mal weg, da kann der Jeep nicht wirklich mithalten.

Ich empfinde die langen Serviceintervalle als sehr angenehm und habe kein Problem, einmal im Jahr zum Service zu fahren. Aber die derzeitigen fast drei Fahrten zum Händler sind für mich genauso ein Dorn im Auge, wie der kleine Tank, der die ständigen Besuche bei der Tankstelle verursacht. Ich komme mir bei dem Jeep teilweise ein wenig fremdbestimmt vor und das gefällt mir nicht. Ich will meine Freiheit wieder! 🙂