Eine Frage der Farbe

Die Farbe eines Autos zeigt und sagt einiges über den Fahrer. Bei einigen taucht bei der Frage gar keine Diskussion auf, die Entscheidung ist sofort beim klassischen schwarz, bei anderen führt das zu einer Frage nach dem Grad des eigenen Expressionismus.

Enge Auswahl

mit freundlicher Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unter www.porsche.de
in Gold wie dieser Cayenne Turbo

Für mich gibt es nur wenige Farben bei einem Porsche Cayenne. Das sieht bei anderen Modellen von Porsche und auch bei anderen Marken anders aus, denn hier kann auch ein Silber oder Dunkelbraun oder Gold sehr gut aussehen. In seltenen Fällen kann auch ein Rot sehr gut aussehen, doch beispielsweise Gelb ist für mich keine Autofarbe. Allerdings kann ich auch den Folierungen in matt bei 95% der Fahrzeuge nicht viel abgewinnen. Hier möge jeder nach seinem Geschmack glücklich werden. Im Übrigen habe ich vor kurzem in Belgien eine matte Folierung gesehen, die mir gefallen hat. Sie war nicht schwarz, sondern sah aus wie gebürstetes Aluminium. Das war mal etwas anderes und sah nicht schlecht aus. Allerdings war es ein Jaguar und ich glaube, es sähe an einem SUV nicht so schön aus.

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in Weiß wie dieser e-Hybrid

Für mich darf ein Cayenne nur schwarz, weiß oder dunkelblau sein. Weiß kommt mehr und mehr in Mode, nachdem vor einigen Jahren sogar in Kalifornien dunkle Autofarben für Neuwagen verboten werden sollten – Grandiose Idee, Herr Schwarzenegger! Ich hatte es in einem früheren Beitrag über die Ausstattung angesprochen, dass ich allerdings auch selber die Erfahrung gemacht habe, dass weiße Autos sich bei weitem nicht so schnell aufheizen, wie dunkle Fahrzeuge und im Sommer eine niedrige Temperatur leichter erhalten.

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dunkelblauer Cayenne Diesel S

Schwarz und Dunkelblau sind natürlich die klassischen Farben, in denen ich den Wagen später auch wieder gut verkaufen kann. Auch wenn man sich die Bilder anschaut, gefallen mir diese beiden Farben am besten. Gerade schwarz macht den Wagen maskuliner und ein bisschen böse. Blau wirkt sehr beruhigend und hat etwas Erhabenes. Interessanterweise ist schwarz anscheinend die schlechteste Farbe, um auf der Autobahn freie Fahrt zu bekommen, so ein älterer Artikel im Spiegel. Demnach sorgt ein neon-orange besser für eine freie Spur – wissenschaftlich gesehen. In einem solchen Auto möchte ich dann aber auch nicht wirklich sitzen. Oder zumindest niemals aussteigen, wenn ich schon von Geisterhand oder in Vollnarkose eingestiegen sein muss, denn dann müsste ich das Elend ja sehen!

Bei schwarz und dunkelblau fallen auch die serienmäßigen schwarzen Elemente nicht mehr so auf – unterer Teil des Rückspiegels, Blenden an den Kotflügeln um den Radkasten – die man ansonsten kostenpflichtig reinkonfigurieren müsste. Vor diesem Hintergrund habe ich mich dann auch für schwarz als Wagenfarbe entschieden.

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schwarzer Cayenne Turbo S

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