Kostenlos Tanken zu Hause

Zur Reduktion der Energiekosten und stringenteren Fokussierung auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie haben wir für den privaten Bereich ein ökologisches Ladekonzept erarbeitet. In diesem Beitrag erkläre ich ohne Berater Buzz-Words, was das für uns bedeutet.

Herkunft der Energie

Was bringt ein Elektroauto oder ein Hybrid, wenn ich den Ladestrom aus den Atomkraftwerken beziehe? Dann habe ich den Teufel (Öl-Industrie) mit dem Belzebub (Atomkraft-Industrie) ausgetrieben – oder einfacher ausgedrückt: Ich habe nichts gewonnen für diesen Planeten, sondern lediglich mein Gewissen nach außen hin reingewaschen. Ich möchte also sicherstellen, dass die verwendete Energie aus ökologisch vernünftigen Quellen kommt – also Wind, Sonne, Wasser als Beispiel. Für die öffentlichen Ladestationen kann ich einfach nur hoffen, dass die Energieversorger oder Betreiber der Ladestation dieser Verpflichtung nachkommen, doch was mache ich für den heimischen Ladestandort ohne die gesamten Energiekosten in die Höhe zu treiben?

Umsetzung zu Hause

Einen Großteil der notwendigen Ladeenergie planen wir über eine Solaranlage auf dem Dach mit einer Batterie im Keller zu gewinnen. Mit der Batterie kann die Sonnenenergie tagsüber gespeichert und bei meinem Bedarf in der Nacht an das Auto abgegeben werden. Abhängig davon, wie viel Dachfläche wir für die Solaranlage nutzen können, kann das drei Auswirkungen haben: Die Anlage schafft zu wenig Energie und ich muss zusätzlich Strom aus der Steckdose zum Laden des Wagens nutzen, es ist genau die richtige Menge an Energie vorhanden oder es ist zu viel Energie und wir können noch etwas für den Hausgebrauch abzweigen. Da die letztgenannte Variante die nachhaltigste und für uns auch beste wäre, werden wir bei dem Ausbau unserer Dachterasse noch überprüfen, ob wir den Wind auf dem Dach nutzbar machen können. Wir hatten von einem Bekannten einmal einen Link bekommen, den ich leider verloren habe – Mist! – und ich bin mir nicht mehr sicher, von welchem Bekannten ich den Tipp bekam – noch größerer Mist! Als ich den Link geöffnet hatte war dahinter ein Artikel, der die Forschung eines – ich glaube deutschen – Ingenieurs beschrieb, der die Windkraft an Dachrinnen nutzbar machen wollte. Wir werden hier nochmal schauen, ob das mittlerweile funktioniert oder ob wir auf dem Dach kleine Windräder anbringen können, die ihrerseits Energie erzeugen. Irgendwas muss da aber noch möglich sein, um Energie zu gewinnen.

Die Speicherung über eine Batterie wird auch noch eine spannende Geschichte, denn bisher habe ich zwar zwei Lösungen von Solarfirmen und eine von Tesla selber gesehen, doch die Kosten sind noch etwas nebulös dargestellt. Ich bin entsprechend gespannt, wie viel die Speicherung von knapp 12-15 kwH kosten, denn soviel schätze ich als notwendig, um den Wagen vollzuladen. Ich werde berichten, wie sich das darstellt.

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