Warum ein Porsche Hybrid

Warum?

Die spannende Frage für einige Menschen ist: Warum kauft man sich einen Porsche Hybrid? Das ist doch totaler Quatsch, eine Mogelpackung, nur für das Gewissen, …

Ein Porsche Hybrid ist sicherlich nicht der Aspirant auf den grünen Umweltelefanten oder sonstige Plaketten, die man für Umweltfreundlichkeit bekommen könnte. Das ist auch gar nicht mein Ziel. Ich bin durchschnittlich umweltbewußt und fühle mich nicht schuldig an jeder Misere auf diesem Planeten. Ich achte an vielen Stellen auf meine Umwelt und darauf, dass wir diesen Planeten noch länger bewohnen und nutzen können.

Ein Traum

Ich habe schon immer von einem Porsche geträumt. Ich war seit seinem Debüt von dem Cayenne fasziniert und wollte mir irgendwann diesen Traum erfüllen. Und ja, ich finde 12-15 Liter Verbrauch auch nicht mehr zeitgemäß und da kommt für mich der Hybrid ins Spiel! Ich erwarte von dem Wagen, dass ich ihn mit 7-10 Liter Verbrauch fahre, da ich eher defensiv und zurückhaltend fahre und das ist doch gar nicht so schlecht für ein Fahrzeug mit knapp 2,5 Tonnen Gewicht, über 400 PS und einer erstklassigen Ausstattung. Natürlich kein Vergleich zu einem Prius oder anderen Hybriden, doch ich will diesen Vergleich ja auch gar nicht, denn ich möchte meinen Traum erfüllen.

Diejenigen, die mit Ihrem Auto einen größeren Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten, können entweder ganz auf ein Auto verzichten oder auf Car-Sharing-Modelle bzw. vollektrische Fahrzeuge zurückgreifen. Ich hätte auch einen Tesla kaufen können, doch mag ich das Design nicht sonderlich und die Reichweitenthematik ist für mich nocht nicht zufriedenstellend gelöst. Es möge jeder nach seinem Gusto handeln und meines war nicht der Kauf eines Umweltautos des Jahres.

Ich bin mir natürlich bewusst, dass die von Porsche angegebene Reichweite von 36 km rein elektrisch nur auf dem Prüfstand machbar ist. Mein Arbeitsweg ist ca. 25 km einfache Strecke, wobei ich morgens über kleinere Hügel hauptsächlich bergab und abends hauptsächlich bergauf fahre. Mit dem „normalen“ Hybridmodus rechne ich damit, dass ich den Benzinmotor nur auf wenigen Teilen bergab Strecke benötige, um einen Großteil der elektrischen Reichweite für den Heimweg berauf zu sparen. Und auch hier: es war nicht meine Absicht, auf jeden Fall vollektrisch zur Arbeit und zurück fahren zu können. Das Auto an sich steht für mich im Vordergrund und dieses Gefährt auf 50 km mit knapp 4-5 Liter pro 100 km zu bewegen ist für mich wunderbar!