Unbekannte Vertrautheit

Bedingt durch meine geistige Vorbereitung kann ich mich bereits auf ein paar Dinge einstellen und fühle eine unbekannte Vertrautheit zu dem Wagen. Was genau das ist, beschreibe ich in dem heutigen Beitrag.

Einfahrphase

Während der ersten 3.000 Kilometer, so schreibt Porsche, kann der Verbrauch des Verbrennungsmotors leicht höher sein, als im späteren Betrieb. Diese Einfahrphase gibt es für jedes Auto mit der gleichen Konsquenz. Vergleiche des Benzinverbrauchs in diesem Zeitraum sind also wenig sinnvoll bzw. aussagekräftig.

Um den Motor insgesamt sauber einzufahren, bieten sich Langstreckenfahrten an, da hier der Motor warmgefahren und konstant belastet wird. Der Sinn dahinter – so denke ich – ist vor allem das Fahren mit warmem Motor. So können sich die Teile setzen und „einschwingen“ oder wie man es auch immer nennen möchte. Häufige und kurze Fahrten belasten den Motor zwar auch, doch nicht sinnvoll, da der Motor nicht wirklich richtig warm wird und somit das Phänomen des „Einschwingens“ nicht oder nur schlechter eintritt. Ich bin gespannt, wie sich dieses Phänomen verhält, wenn sowohl der elektrische Modus, als auch die Start-Stopp-Automatik den Motor abschalten und damit ebenfalls eine durchgängige Motoraufwärmung unterbrechen. Ich schätze, Porsche hätte hier gerne eine Langstreckenfahrt, auf der der Benzinmotor fast durchgehend verwendet wird.

Die Bremsen sind ebenfalls ein Punkt auf der Liste, denn neue Bremsen müssen erst einmal „eingebremst“ werden. Das gilt für ein neues Fahrzeug genauso wie für einen späteren Wechsel der Bremsbeläge, denn sie sind die Akteure in diesem Spiel.

Nach derzeitiger Planung haben wir zunächst die Rückfahrt mit knapp 260 Kilometern vor uns und in der gleichen Woche nochmal längere Fahrten von 180 Kilometern. Wir werden dann wohl am ersten Wochenende auch eine längere Fahrt unternehmen und dann schonmal 1.000 Kilometer auf der Uhr haben.

Wieso geht beim Start doch der Motor an?

Porsche schreibt selbst, dass innerhalb der ersten knapp 1.000 Kilometer beim Fahrzeugstart automatisch der Verbrennungsmotor gestartet wird, um die notwendige Batteriespannung aufzubauen. Diese Unterstützung währt nur kurz – ca. 500m so Thomas aus dem Porsche Forum – dann schaltet sich der Motor wieder aus. Nach den ersten 1.000 Kilometern Einfahrphase schweigt der Verbrenner beim Einschalten und die Fahrt kann elektrisch begonnen werden – vorausgesetzt natürlich, es ist genug e-Power vorhanden.

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